Bild der Woche

KW 39/2018 – Hamburg: 1978 – Die Stange nimmt ihren Abschied in Deutschland

Wer unser aktuelles Bild der Woche aus Hamburg betrachtet, spürt fast den Pulsschlag der Metropole – und die Mönckebergstraße war eine ihrer wichtigsten Verkehrsadern. Sie verbindet den Hauptbahnhof mit dem Rathausmarkt, dem Herzen der stolzen Hansestadt. Vor vierzig Jahren verschwand endgültig ein großer Teil der „roten Blutkörperchen“ aus diesem System, ...
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KW 38/2018 – Kopenhagen: Wonderful, wonderful Copenhagen…

Auf den ersten Blick könnte man meinen, wir hätten erneut ein Bild vom Wittener Rathaus vor uns – doch halt: es gibt einen Turm mehr! Damit der Norden in unserer Bildauswahl nicht zu kurz kommt, sind wir diesmal in die dänische Hauptstadt Kopenhagen gereist. Zugleich gratulieren wir damit dem dänischen ...
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KW 37/2018 – Am Wittener Rathaus immer geradeaus…

Die Szenerie ist bekannt: Der Platz vor dem Wittener Rathaus, dessen wuchtigen Turm wir links sehen. Ihm gegenüber erhebt sich die ev. Johanniskirche über dem Kornmarkt, der viele Jahre lang als Busbahnhof diente. Man beachte: doppelt so viele Straßenbahnwagen wie Pkw im Bild, aber das mag am Wochentag liegen, denn ...
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KW 36/2018 – Richmond: Pioniere leben länger…

Die elektrische Bahn wurde in Deutschland erfunden – sagt man. Werner Siemens (das „von“ wurde ihm erst 1888 verliehen) wird diese Pioniertat zugeschrieben, im Jahre 1879 hatte er damit die Öffentlichkeit überrascht. Auch die praktischen Anwendungsfälle folgten sogleich Schlag auf Schlag: die erste Straßenbahn 1881, der erste Trolleybus 1882. Aber ...
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KW 35/2018 – Köln: Auf dem Weg zur “autogerechten” Stadt

Köln gehört zu den deutschen Großstädten, denen man nachsagt, sie hätten aus den Kriegsruinen eine „autogerechte“ Stadt entstehen lassen wollen. Wie immer, hat man es in Köln aber wieder einmal anders umgesetzt als anderswo. Während Düsseldorf oder Hannover ihre Innenstädte mit riesigen Hochstraßen verschandelt haben, blieb Köln am Boden und ...
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KW 34/2018 – Elberfeld: Die Schwebebahn auf Reisen

Nein, das sind nicht Vater und Sohn Schmerenbeck, die hier stolz ihre Schwebebahn-Modelle präsentieren. Vielmehr heißen die beiden Herren Paul Faßbender und Moritz Frank, wie uns diese Werbepostkarte auf ihrer Rückseite verrät. Sie gaben als Wohnort Wuppertal-Elberfeld an, womit wir ihr Modell den 30er Jahren zuordnen können. Einen ähnlichen Hinweis ...
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KW 33/2018 – Le Mans: Lassen Sie sich kein „X“ für ein „U“ vormachen…

Spannende Brückenkonstruktionen faszinieren den Betrachter. So gehört die Kohlfurther Brücke mit ihren markanten Portalen fest zur „Identität“ unseres Straßenbahnmuseums. Auch andernorts sind Brücken beliebte Fotomotive und wurden auf Ansichtskarten verewigt. Heute zeigen wir jedoch eine Konstellation, die selbst Ihren Redakteur überrascht hat. Le Mans liegt im Nordwesten Frankreichs, etwa auf ...
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KW 32/2018 Los Angeles: Die passende Tram zur Hitzewelle

Los Angeles gilt vielen Menschen als die „autogerechte Stadt“ schlechthin. Endlose Boulevards und niedrige Bebauung mit geringer Bewohnerdichte sprechen eigentlich gegen die Bedienung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Und doch wurde genau dieses Stadtgebilde jahrzehntelang von der „Pacific Electric Electric Railway“, einer der größten Interurbans der USA / Welt (Netzgröße ca. 1.600 ...
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KW 31/2018 – Stuttgart: Tagblatt-Turm und Tram – Kennzeichen einer modernen Stadt

Man sagt den Schwaben ja eine gewisse Gemütlichkeit und „Provinzialität“ nach. Vermutlich sind dafür die Sprache, aber sicher auch so traditionelle Phänomene wie die „Kehrwoche“ verantwortlich. Am Denkvermögen mangelt es den Schwaben jedoch nicht – so sind doch rund um Stuttgart eine Reihe bedeutender Erfindungen entstanden und die dortige mittelständische ...
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KW 30/2018 – Vohwinkel: “Bluescreen” anno dazumal

Ohne die „Bluescreen“-Technologie wären viele Kino-Hits der letzten Jahre nicht denkbar gewesen. Dabei agieren die Schauspieler in einem Studio und ihre Szenen werden anschließend mit einem zumeist „phantastischen“ Hintergrund hinterlegt. Der Haken dabei: Das Ganze funktioniert nur mit elektronischer Farbaufzeichnung. Die war aber vor hundert Jahren noch lange nicht erfunden ...
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KW 29/2018 – Neuchâtel: “Stadtrundfahrt” für alle

Die Straßenbahngleise scheinen planlos in alle Richtungen zu führen, aber die Sache hat System: Im Zentrum von Neuchâtel (dt. Neuenburg) befuhren bis 1964 alle Linien (bis auf Linie 5) eine gemeinsame, eingleisige Ringstrecke von 650m Länge im Gegenuhrzeigersinn. Am Place Pury (nach dem lokalen Wohltäter David de Pur(r)y), direkt am ...
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KW 28/2018 – Ennepe: Ein Bilderrätsel

Wo ist nochmal die Wuppertaler Endstelle, an der hier Tw 18 fotografiert wurde? Nein, halt, der Gesellschaftsname stimmt ja gar nicht: Straßenbahngesellschaft Ennepe (SGE). Richtig, das Bild wurde an der Endstelle in Voerde aufgenommen – aber wann? Und warum ist der Wagen so ungewöhnlich lackiert? Die Frage nach der Farbe ...
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KW 27/2018 – Nürnberg: Der Plärrer – Sieben auf einen Streich

Bei unserem heutigen Motiv geht es nicht um die sieben Fliegen aus dem Märchen, sondern um sieben Straßenbahnstrecken, die rund um den sichtbaren Platz – den „Plärrer“ in Nürnberg – zusammentrafen. Vier davon erkennen wir aus der Perspektive unseres Fotografen, drei weitere zweigen wenige Meter außerhalb des Bildes ab. Heute ...
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KW 26/2018 – Bad Homburg: Mit der Tram zur Spielbank ?

Letzte Woche haben wir Nizza einen Besuch abgestattet und eine Stadt angetroffen, die auch heute noch fast nur vom Tourismus lebt. Treffpunkte des internationalen Adels und neureicher nichtadeliger Prominenz gab es aber auch in Deutschland. Einige davon haben ihren Nimbus sogar bis in die Gegenwart retten können. Bad Homburg gilt ...
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KW 25/2018 – Nizza: Die Tram der “besseren Gesellschaft”

Nizza gehört zu den französischen Städten, die ihre Straßenbahn viele Jahre nach der ersten Stilllegung wieder eingeführt haben. Trotz nur ca. 340 Tsd. Einwohnern ist Nizza (frz. Nice) die fünftgrößte Stadt des Landes; der Ballungsraum zählt ca. 930 Tsd. Einwohner. Als 1878 die Pferdebahn ihren Betrieb aufnahm, durfte sie auch ...
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KW 24/2018 – Münster Hbf: Noch ein “historischer” Hauptbahnhof

Wer Münster kennt, bemerkt sofort, dass auf diesem Bild etwas fehlt: die hunderte von Fahrrädern, die in den letzten Jahrzehnten tagtäglich vor dem Gebäude des Hauptbahnhofs abgestellt waren! Durch die weitgehend flache Topographie eignet sich die Stadt wie kaum eine andere in Deutschland für den massenweisen Einsatz dieses umweltfreundlichen Verkehrsmittels ...
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KW 23/2018 – Der “Stachus” in München: das “Herz” des Straßenbahnnetzes

In KW21/2018 haben wir den Münchner Hauptbahnhof besucht. Diese Woche ziehen wir einen Häuserblock weiter und schauen uns am Karlsplatz um, den die Münchner „Stachus“ nennen. Durch die Straßenschlucht links des Hotels Königshof erkennt man noch schwach die Fassade des alten Hauptbahnhofs, die in den 50er Jahren abgerissen wurde. Die ...
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KW 22/2018 – Zeebrugge: Ein lauer Sommerabend an der Küste

Seeluft macht müde – so lässig wie unsere „Helden“ hier auf der Plattformbrüstung lehnen, scheint es sich um ihre abendliche Heimfahrt zu handeln! Die Szene strahlt eine gemütliche Atmosphäre aus, die man angesichts des heutigen Seehafens an dieser Stelle kaum noch nachvollziehen kann. Zeebrugge als „Filiale“ der weiter landeinwärts gelegenen ...
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KW 21/2018 – München-Hbf: Die Visitenkarte der Stadt

Wir blicken hier auf den Bahnhofsvorplatz der bayerischen Haupt- und Residenzstadt München kurz nach der vorletzten Jahrhundertwende. Außer vier Straßenbahnwagen, zwei davon mit offenen Sommer-Beiwagen, bevölkern nur Fahrzeuge den Platz, die von tierischer Muskelkraft bewegt werden. Von den neumodischen „Automobilen“ noch keine Spur! Das Empfangsgebäude wirkt in seiner nachempfundenen Renaissance-Architektur ...
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KW 20/2018 – Luzern: Moderner Nahverkehr in einer Mittelstadt

Wenn man ältere Stadtansichten betrachtet, fallen einem beim Vergleich mit der Gegenwart sofort zahlreiche Veränderungen auf, zumeist moderne Gebäude und breite Straßen. Der Bahnhofsvorplatz in Luzern sieht dagegen heute noch fast genauso aus wie in den 50er Jahren. Lediglich das Haltestellendach im Vordergrund ist inzwischen modernisiert worden. Die Stadt vermarktet ...
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KW 04/2018 – Die “Unterwasser-Straßenbahn” von Königswinter

Nahezu regelmäßig einmal im Jahr besucht „Vater Rhein“ die Stadtbahn-Linie 66 in Königswinter. Im Vordergrund unseres Bildes befindet sich die niedrigste Stelle der Uferstraße bzw. Bahnlinie, so dass nach starkem Regen oder der Schneeschmelze der Fluss hier an der Haltestelle „Königswinter-Fähre“ zuerst über seine Ufer tritt. Da es sich fast ...
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KW 41/2017 – Gelsenkirchen, wie hast du dich verändert!

Nach verschiedenen „Exoten“ hier mal wieder ein Motiv aus der näheren Umgebung, das uns irgendwie vertraut vorkommt. Wahrscheinlich liegt es am Düwag-Sechsachser der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen, dessen Schwesterfahrzeug auf unser Museumsstrecke noch fleißig im Fahrdienst steht. Und doch ist so ziemlich alles auf diesem Bild mittlerweile verschwunden. Das betrifft nicht nur ...
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KW 40/2017 – Die „Skokie Schwalbe“ – mit fliegendem Wechsel

Die Frage ist berechtigt, warum diese Fahrzeuge auf einer Website für Straßenbahn-Fans erscheinen. Dafür gibt es mehrere Gründe: zum einen handelt es sich bei den Wagen um eine Konstruktion, in der ganz viel vom PCC-Wagen steckt, zum anderen befahren sie eine Strecke, die zu einer berühmten Interurban-Linie gehörte. Und dann ...
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KW 39/2017 – Japan: Niederflurwagen im Museumsbahn-Format

Seit den 90er Jahren lösen Niederflurwagen in Deutschland die viele Jahre stadtbildprägenden Düwag-Baureihen und deren Nachfolger der 70er und 80er Jahre Zug um Zug ab. Die Versuche, bei den neuartigen Konstruktionen mit Leichtbau und innovativen Fertigungsmethoden Gewicht einzusparen, führten allerdings dazu, dass die Lebensdauer früherer Wagengenerationen nicht mehr erreicht wird ...
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KW 38/2017 – Freiburg: Mit „Sputnik“ auf dem Weg nach oben

Das Straßenbahnnetz der Stadt Freiburg wirkte in den 50er und 60er Jahren recht überschaubar. Nach der Einstellung der Linie 5 im Jahre 1961 bestand es im Wesentlichen noch aus zwei Strecken, die sich am Bertoldsbrunnen im Stadtzentrum kreuzten. Zwar verzeichnete der Fahrplan insgesamt vier Linien, aber zwei davon (1 und ...
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KW 37/2017 – Mülheim: Abschied von den Hochflur-Sechsachsern

Das Konzept der „Stadtbahn Ruhr“ ist ein Musterbeispiel für die Erkenntnis: „Gut gemeint“ bedeutet nicht immer auch „Gut gemacht“. Die politische Gier nach Zuschüssen war in den 70er Jahren meistens größer als die wirtschaftliche Vernunft, die Folgekosten wurden einfach ausgeblendet. Obwohl der Ausbau auf halber Strecke steckenblieb, hängt der Investitionsstau ...
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KW 36/2017 – Michigan City – Barrierefreiheit: Fehlanzeige

In den USA waren die Eisenbahnen oft vor den Städten da; die Siedler ließen sich später links und rechts der Bahnlinien nieder und in vielen Provinzstädten fährt die Eisenbahn auch heute noch die Hauptstraße entlang. Szenen wie auf unserem Bild sind deshalb in den USA durchaus nicht ungewöhnlich. Bei der ...
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KW 35/2017 – Wirtschaftswunder in Wuppertal

Wuppertal war im Zweiten Weltkrieg im Bereich der Talsohle stark zerstört worden. Da lag es nahe, der Stadt in den Jahren des Wiederaufbaus ein neues, modernes Gesicht zu geben. Sehr früh – und recht konsequent – genutzt wurde diese Chance mit dem im Hintergrund erkennbaren “Glanzstoff-Hochhaus”, das zwischen 1954 und ...
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KW 34/2017 – Spiekeroog: Die Trambahn mit den nassen Füssen

Was Sie hier sehen, ist eine Straßenbahn! Denn als „Straßenbahn“ war die meterspurige Spiekerooger Inselbahn bis 1949 konzessioniert. Genau so lange reisten die Badegäste mit Deutschlands letzter Pferdebahn für den öffentlichen Verkehr über die Schlussetappe in ihre Sommerferien. Mit diesem Konzept stand die Insel aber nicht allein, auch Langeoog und ...
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KW 33/2017 – Essen und sein „U-Bähnchen“

Das große Gebäude im Hintergrund – der sog. „Saalbau“ – markiert den Streckenabschnitt der Essener Straßenbahn, der als erster „unter die Erde“ gegangen ist. In allen größeren deutschen Städten gab es bereits in den 60er Jahren Pläne und z. T. auch konkrete Baumaßnahmen, um die Straßenbahnen in die „zweite Ebene“ ...
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KW 32/2017 – Nimwegen: Die unerwartete „Bergbahn“

Sie kennen die Scherzfrage nach dem höchsten / meistbestiegenen Berg der Niederlande? Antwort: der Drachenfels bei Königswinter! Ansonsten: Holland ist so platt, da möchte man an Kopernikus zweifeln. Aber wie so oft, stimmt auch dieses Vorurteil nicht. Im Osten, entlang der deutschen Grenze, weist das Land doch einige Hügel auf ...
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KW 31/2017 – San Francisco: Barrierefreiheit pragmatisch

In der letzten Woche haben wir uns mit der Herausforderung beschäftigt, hochflurige Stadtbahnnetze durchgängig barrierefrei zu gestalten. Hier sehen wir ein Beispiel aus den USA, wie diese Aufgabe bereits vor 20 Jahren angegangen wurde. Zu einer Zeit, als zahlreiche der neueren Systeme noch nicht gebaut waren, musste der Verkehrsbetrieb von ...
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KW 30/2017 – Hannover auf “hohem” Niveau

Die Stadtbahn Hannover zählt zu den Erfolgsgeschichten auf ihrem Gebiet: sie bildet ein einheitliches Netz, das in seiner Region die Hauptlast des Nahverkehrs trägt und immer noch gelegentlich wächst. Im Zentrum fahren die Züge unterirdisch und haben großzügigen Fußgängerzonen Platz gemacht. Dennoch sind auch hier in der Innenstadt einige Planungen ...
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KW 29/2017 – Pack die Badehose ein – wir fahr’n nach Pegli

Eine Ansichtskarte aus dem Italien-Urlaub grüßt uns aus Pegli, einem Vorort nördlich von Genua. Hier wendet gerade die Tramlinie 2 auf der langen Küstenstrecke, die sich im Hintergrund noch bis Voltri (Linie 1) fortsetzt. „Lido di Pegli“ klingt vielversprechend – in Deutschland waren alle größeren Städte zu weit vom Meer ...
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KW 28/2017 – Der “Schipkapass” von Hagen

Wie so viele andere deutsche Städte ist auch Hagen im Laufe seiner Geschichte durch Eingemeindungen gewachsen. Der heutige Stadtteil Eckesey gehört erst seit 1901 zu Hagen und besaß damals schon seit fünf Jahren (Eröffnung: 07. Juli 1895) seinen eigenen kleinen Pferdebahnbetrieb von ca. 2,5 km Länge. Der Eisenbahnknotenpunkt Hagen hatte ...
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KW 27/2017 – Brille: Klaus Sieper

Der meterspurige Straßenbahnbetrieb in Wuppertal geht dem Ende entgegen. Am 25. Mai 1968 verkehrt letztmalig die Linie 3 zwischen der Stadthalle in Elberfeld und der Schleife Grenze Jagdhaus. Für die eigenartigen Nachläufergelenkwagen bedeutet dies zugleich den „Dienstschluss“ in Wuppertal, denn auf den verbleibenden Strecken fehlen die Wendemöglichkeiten für die Einrichtungswagen ...
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KW 26/2017 – Ein schöner Rücken…auf Linie 18

Ein „ordentliches“ Straßenbahnfoto zeigt Einrichtungswagen von vorne, Bilder von der Rückseite stammen eher von „Laien“. Wir sollten bei diesem Ansichtskartenmotiv aber immerhin anerkennen, dass es Triebwagen 8022 recht prominent in Szene setzt. Der Sonnenstand an der Haltestelle “Schwelm Markt” spricht für den späten Nachmittag als Aufnahmezeitpunkt; man darf vermuten, dass ...
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KW 25/2017 – Die “schwebende” Seilbahn

In Wuppertal, aber auch in Bonn, werden aktuell Projekte für Seilbahnen propagiert, die als öffentliche Verkehrsmittel „in der zweiten Ebene“ die innerstädtischen Straßennetze entlasten sollen. Die üblichen Bürgerproteste bleiben natürlich nicht aus und so haben die Befürworter noch einen langen Weg vor sich. In Bonn werden sie es allerdings schon ...
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KW 24/2017 – Straßenbahn und Philatelie

Beim Straßenbahnfest zu Pfingsten 2017 gab es einen “Leckerbissen” der besonderen Art für Straßenbahn-Fans: ein Sonderstempel mit dem BMB-Logo, der zugleich an die letzten Straßenbahnen auf der Talsohle vor 30 Jahren erinnerte. Als Clou hatte der Herausgeber – der Verein “Postwertzeichen Wuppertal e. V.” – einige Briefmarken vom 100. Jubiläum ...
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KW 23/2017 – ET I – Das Unikum der Drachenfelsbahn

Ihrem Redakteur ist mal wieder ein „Schnäppchen“ aus dem bekannten Online-Trödelmarkt zugeflogen. Es handelt sich dabei um die erste ihm bekannte Ansichtskarte, die den elektrischen Eigenbautriebwagen der Drachenfelsbahn in Königswinter zeigt. Hier überquert er gerade (oder auch nicht, denn der Stromabnehmer ist abgezogen) den Viadukt bei Schloss Drachenburg, das sich ...
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KW 22/2017 – Die Zahnradbahn Stresa – Mottarone

Kurz vor der Urlaubszeit blicken wir nach Italien. Um den schönen Lago Maggiore (den „größten“ See) und seine Inseln (besonders bekannt die „Isola Bella“) im Überblick zu bewundern, konnte man von 1911 bis 1963 mit einer Zahnradbahn auf den Monte Mottarone (1.491 m) fahren. Auf Meterspur und Strub’scher Zahnstange überwanden ...
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KW 21/2017 – Das Zürcher “Cargo-Tram”

Eine Güterstraßenbahn gibt es aktuell nicht nur in Dresden, sondern auch in Zürich. Bei der transportierten Ladung handelt es sich jedoch um Sperrmüll, der zur Entsorgung und zum Recycling abgefahren wird. Das „Cargo-Tram“ (in der Schweiz sind Straßenbahnen sächlich) verkehrt seit Frühjahr 2003 in einer Kooperation der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) ...
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KW 17/2017 – Straßenbahn auf Abwegen

Das ist kein Aprilscherz und auch keine fehlkonstruierte U-Bahn – Arnt-Ulrich Mann hat hier den Lehrwagen Tw 128 der Wuppertaler Stadtwerke auf dem Weg in die Kohlfurth begleitet, die Aufnahme entstand am 27. März 1972 im Elberfelder Kiesbergtunnel. Mit Baujahr 1919 handelt es sich um eins der ältesten Fahrzeuge im ...
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KW 08/2017 – Die Lebensader unserer Straßenbahnen

Dieses Bild soll daran erinnern, dass uns Buntmetalldiebe im Herbst / Winter 2015 böse mitgespielt haben. Durch technische Probleme des Zweiwege-Turmwagens dauerte es dann noch bis Ende April 2016, bis die ersten Bahnen wieder elektrisch verkehren konnten. Der noch frische Kupferdraht präsentiert sich hier in glänzendem Rot-Ton, aber in gar ...
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