KW07/2024 – Wuppertal: Wird gut, was lange währt…?

Guido KorffBild der Woche

Wurden früher Planungen schneller umgesetzt? Wir ärgern uns oft über die langen Planungs- und Umsetzungszeiten von Großprojekten in der Gegenwart und im Rückblick scheint früher vieles schneller gegangen zu sein. Da ist es interessant, sich einmal mit dem Ausbau der Bundesstraße 7 (B 7) in der Elberfelder Innenstadt zu beschäftigen, besonders im Hinblick auf den Straßenbahnverkehr.

KW46/2023 – Trondheim: Zum Verschrotten zu schade…

Guido KorffBild der Woche

Sie sind unverkennbar: Die eckige Form prägt die Wagen aus der LHB-Produktion der frühen 80er Jahre. Braunschweig beschaffte 1981 mehrere Züge aus vierachsigen Trieb- und Beiwagen, aber es sollte noch mindestens einen weiteren Liebhaber der design-befreiten “Schuhschachteln” geben: die Vorortbahn der norwegischen Stadt Trondheim. Die Wagen wurden dort 1984 als Sechsachser beschafft, allerdings mit einer entscheidenden Besonderheit: Obwohl auf Meterspur unterwegs, sind sie 2,60 m breit! Damit ließen sich die fast neuen Wagen nach der Betriebseinstellung 1988 nicht verkaufen!

KW42/2023 – Zürich: Blau-weiße Geisterfahrer ?

Guido KorffBild der Woche

Lernt man das so in der Fahrschule? Links fahren – und sei es auch auf eigenem Bahnkörper?

Ja, in Zürich gehört das zum ganz normalen Programm, und das aus gutem Grund. Denn auch in der sparsamen Schweiz gibt es Fehlplanungen, für die eine gute Ersatznutzung gefunden werden muss.

KW39/2023 – Oslo: Tram-Train? Nein: Tram-Metro!

Guido KorffBild der Woche

Das schienengebundene Nahverkehrsnetz der norwegischen Hauptstadt ist von einer vielfältigen Geschichte geprägt. Straßenbahnen und Vorortbahnlinien sind über die Jahre zusammengewachsen und haben ihre Erscheinungsformen teilweise deutlich verändert.

KW36/2023 – Lier (Antwerpen): “In-Motion-Charging” mit 0 km/h

Guido KorffBild der Woche

Die Hersteller von Trolleybussen propagieren seit einiger Zeit Duo-Busse in der Antriebskombination von Oberleitung und Batterien. Um Standzeiten an den Endhaltestellen oder unnötige Rückfahrten zu den Betriebshöfen einzusparen, erfolgt die Aufladung der Batterien dieser dieser Fahrzeuge während der Fahrt unter vorhandenen Fahrleitungen, aber dazu muss erst mal eine da sein!

KW35/2023 – Duisburg: Hohenzollernbrücke auf Abwegen

Guido KorffBild der Woche

Auf diesem Bild sehen wir den wohl äußersten seltenen Fall einer Brücke, die an zwei verschiedenen Orten von Straßenbahnen befahren wurde. Es handelt sch um einen Teil der “Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brücke”, die als letzte die Ruhr vor ihrer Mündung in den Rhein überschreitet. Zum Brückenzug gehört noch ein zweites Feld (im Hintergrund zu erkennen), das den Hafenkanal zum Kaiserhafen überbrückt.

KW33/2023 – Köln: Dom und Bahnhof gehören doch zusammen!

Guido KorffBild der Woche

Man kann Köln nachsagen, was man will, aber in einer Sache ist die Stadt bisher konsequent geblieben: Der Hauptbahnhof und der Dom stehen seit über 150 Jahren – genauer: seit 1859 – nahe nebeneinander. Dem Symbol kirchlichen Machtanspruchs wurde also ein “Statement” bürgerlichen Gestaltungswillens an die Seite gestellt. Köln als einst mächtiges Mitglied der Hanse und eine der bedeutendsten deutschen Städte des Mittelalters wollte damit seine zentrale Position im deutschen und europäischen Handel auch im Zeitalter der Eisenbahn verteidigen.

KW13/2023 – Neviges: Ein UFO? Wir haben Kontakt!

Guido KorffBild der Woche

1938 kam es in Neviges zur Sichtung eines UFOs (Unbekanntes Fahrendes Objekt). Als Beweis mag das hier gezeigte Foto dienen, das natürlich qualitativ auch nicht besser ist als die diversen Aufnahmen von “Nessie” und anderen wundersamen Kreaturen und ihren Fortbewegungsmitteln. Es soll ja auch alles schön im Unklaren verbleiben!

KW10/2023 – Bratislava: Österreichisch-ungarischer Grenzverkehr

Guido KorffBild der Woche

Vor rund 150 Jahren gab es schon einmal einen Staatenverbund in Europa, der viele Völker und Sprachen unter seinem Dach vereinte. Die Rede ist von der Österreichisch-Ungarischen Doppel-Monarchie, oft auch “k. u. k.” genannt. Der ungarische Reichsteil, für den das zweite “k.” wie “königlich” steht, genoss darin gewisse Freiheiten. Während die tschechische Republik als Böhmen zu Österreich zählte, gehörte die heutige Slowakei lange Zeit zum ungarischen Reichsteil. Natürlich waren beide Teile eng verknüpft, aber eine gewisse Differenzierung musste doch sein.