Berlin hat 1920 den Anfang mit einer Entwicklung gemacht, die 1929 auch das Tal der Wupper erfasste: Größere Städte wurden im Zuge einer kommunalen Neugliederung zu noch größeren Einheiten zusammengefasst. Als letztes entstand 1937 “Groß-Hamburg”. “Größere Städte” meint an dieser Stelle Gemeinwesen, die schon über ein ausgeprägtes Eigenleben und eine städtische Infrastruktur verfügten. Wenngleich Köpenick beim Übergang auf Berlin mit knapp 33 Tsd. Einwohnern nicht mit Barmen oder Elberfeld zu vergleichen war, so verfügte die Stadt damals doch schon über ein verzweigtes Straßenbahnnetz, dessen Struktur mit seiner Ausrichtung auf die Altstadt heute noch gut zu erkennen ist.
Die verwinkelten Durchfahrten durch enge Straßen überlebten sogar die Wende und fielen erst danach eifrigen Verkehrsplanern zum Opfer. Im Nachbarstadtteil Adlershof entstand eine der wenigen Berliner Neubaustrecken, so dass Köpenick jetzt über zwei Wege mit Schöneweide und dem restlichen Berliner Straßenbahnnetz verknüpft ist.










