Das Jahr 2025 brachte den Bergischen Museumsbahnen den Neustart nach viereinhalb Jahren Unterbrechung des Fahrbetriebs. Wer jetzt naiv gedacht hat, damit wären die Probleme gelöst, hat sich natürlich getäuscht. Die Infrastruktur (Gleise, Stromversorgung etc.) wird uns noch lange Zeit beschäftigen und – vor allem – auch unsere finanziellen Mittel binden. Die Wiederbelebung der BMB ist eben kein Sprint, sondern ein Marathon!
Der besondere Nachteil der Investitionen in die Infrastruktur ist, dass unsere Fahrgäste davon so wenig wahrnehmen. Reparierte Fahrleitungsmasten und neue Schwellen sind halt ziemlich “unspannend”. Um einen “Wow-Effekt” bei unseren Besuchern zu erzeugen, bräuchte es eher mal ein “neues” Fahrzeug – und zwar eines, dass auch Laien als solches erkennen können. Bester Kandidat dafür ist natürlich Triebwagen 159, unser “Flaggschiff” und Favorit der meisten Mitglieder unseres Vereins. Anläufe, mit der Renovierung von Tw 159 mal einen Schritt voranzukommen, hat es in den letzten Jahren durchaus gegeben. Sie sind aber letztlich an dringlicheren Prioritäten gescheitert.










